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Der Menüpunkt Geometrie (10) dient zur Erfassung der konditionieren Brutto-Grundfläche und des konditionieren Brutto-Rauminhaltes.

 

 

Übersicht

1) Geschoßliste

In der Geschoßliste scheinen jene Geschoße auf, die konditionierte Räume enthalten.

 

2) Schnellberechnung

Berechnung des Heizwärmebedarfs (HWB Ref,RK und HWBRK ).

 

3) Körperübersicht

Die Körperübersicht enthält die Grundform bzw. alle Vor- und Rücksprünge eines Geschoßes. Die Körper werden in der Reihenfolge ihrer Erfassung angezeigt.

 

4) Neuanlage

Neuanlage von Vorsprüngen (z.B. Erkern) bzw. Neuanlage von Rücksprüngen (z.B. Loggien).

 

5) Bearbeiten

Dient zum Bearbeiten der Grundform bzw. zum Bearbeiten bestehender Vor- und Rücksprünge.

 

6) Löschen

Mit Hilfe des Buttons Löschen können Vor-/Rücksprünge gelöscht werden. Die Grundform eines Geschoßes kann nicht gelöscht werden. Das Löschen eines gesamten Geschoßes erfolgt über (9) Geschoße. Sollte die Grundform aus dem Geschoß ausgeschlossen werden, so kann die Länge und Breite der Grundform mit 0,00 m erfasst werden.

 

7) Kopieren

Kopieren von Vor- u. Rücksprüngen.

 

8) BGF-Reduzierung

Zur Reduzierung der Bruttogrundfläche (z.B. durch Deckendurchbrüche, Galerien u.Ä.).

 

9) Geschoße

In den Projektdaten können neue Geschoße eingefügt bzw. entfernt werden.

 

10) Flächensumme

Aufstellung über die Endsummen aller Bauteilflächen. In der Flächensumme ist auch eine Detail-Aufstellung einzelner Bauteiltypen möglich.

 

11) Drucken

Ausdruck der Geometrie.

 

 

 

Grundform bearbeiten

1) Länge [m]

Länge der Grundform. Die Grundform stellt das größtmögliche Rechteck dar, das laut Grundrissplan ersichtlich ist. Hinweis: Die Grundform kann auch mit Länge 0 und Breite 0 gespeichert werden, wenn das Objekt z.B. trapezförmig ist. Es wird dann ein trapezförmiger Vorsprung angelegt, welcher die Grundform darstellt.

 

2) Breite [m]

Breite der Grundform.

 

3) lichte Raumhöhe [m]

Lichte Raumhöhe des Geschoßes gemessen von Oberkante Fußboden bis Unterkante Geschoßdecke.

 

Im untersten Geschoß wird ebenfalls die lichte Raumhöhe eingegeben. Das Programm berücksichtigt bei der Ermittlung des Bruttorauminhaltes automatisch die Stärke der Kellerdecke (bzw. die Stärke des erdanliegenden Fußbodens bei nicht unterkellerten Gebäudeteilen).

 

Hinweis: das Volumen der untersten Decke ist im Menüpunkt Geometrie nicht im Wert Bruttorauminhalt enthalten. Das Volumen der untersten Decke wird erst in der Auswertung miteinbezogen (Fassadenstreifen).

 

4) Außenwand

Außenwand-Bauteil - für W1 bis W4 separat wählbar.

 

5) Teilung Außenwand

Eine Teilung wird erstellt, wenn z.B. ein Teil des Geschoßes an unkonditionierte Räume grenzt (Innenwand zu unkonditionierten Räumen).

 

Wände, die an konditionierte Gebäudeteile grenzen, werden als ZW (Zwischenwand zu konditioniertem Gebäudeteil) bezeichnet.

 

Hinweis: Der Button Teilung ist verfügbar, sobald im Menüpunkt „Bauteile“ mehr als eine Wand angelegt wurde.

 

6) Von EG bis …

 

Die Grundform kann in die Obergeschosse übertragen werden. Eine Änderung der Abmessungen wird im EG erfasst.

 

7) BGF/BRI BGF…

Konditionierte Brutto-Grundfläche des Körpers.

 

BRI… Konditionierter Brutto-Rauminhalt des Körpers (gemessen von Fußboden Oberkante bis Oberkante der darüber liegenden Decke).

 

Hinweis: Das Volumen der darunter liegenden Decke ist in dieser Anzeige nicht enthalten, wird jedoch im Zuge der Auswertung automatisch mit einbezogen (betrifft alle Körper im untersten Geschoß).

 

8) Bauteile

Hier können, schnell neue Bauteile erstellt werden.

 

9) Nächste Geometrie/nächstes Geschoß (oben oder unten)

Mit den links/rechts-Pfeilen kann in die nächste Form im gleichen Geschoß und mit den oben/unten-Pfeilen in das nächste Geschoß gewechselt werden.

 

10) obere Decke

Bauteil, welches den oberen Abschluss des Geschoßes darstellt.

 

11) Teilung Decke

Wenn das Projekt in diesem Geschoß nach oben hin unterschiedliche Bauteile aufweist, kann eine Teilung der Decke vorgenommen werden (z.B. ein Teil der Decke zur Terrasse).

 

12) Boden

Bauteil, welches den unteren Abschluss des Geschoßes darstellt.

 

13) Teilung Boden

Wenn das Projekt in diesem Geschoß nach unten hin unterschiedliche Bauteile aufweist, kann eine Teilung des Bodens vorgenommen werden (z.B. ein Teil des Bodens unterkellert bzw. erdanliegend).

 

 

 

 

Neuer Vorsprung

Über den Button „Neu“ kann ein neuer Vorsprung angelegt werden.

 

1) Vorsprung

Es kann aus 13 verschiedenen vordefinierten Vorsprüngen gewählt werden.

 

2) Kippen

Jede Vorsprungform kann in 4 Himmelrichtungen gekippt werden.

 

3) Freieingabe

Bei komplizierten Körpern kann die Eingabe der Flächen und des Brutto-Rauminhaltes auch direkt erfolgen.

 

 

 

1) Bezeichnung

Bezeichnung des Vorsprunges (z.B. Erker Süd)

 

2) Höhe wie Geschoß / andere Höhe

Andere Höhe wird gewählt, wenn die Höhe des Vorsprunges nicht identisch mit der Geschoßhöhe ist (die Eingabe der Geschoßhöhe erfolgt in der Grundform des jeweiligen Geschoßes).

 

3) Breite [m]

Breite des Vorsprunges (Gebäude-Außenmaß).

 

4) Länge [m]

Länge des Vorsprunges (Gebäude-Außenmaß).

 

5) Pluswand / Minuswand

Minuswände sind Wände, die an bereits erfasste Gebäudeteile angrenzen. Pluswände sind Wände, die durch den Vorsprung neu hinzukommen.

 

Es kann von Pluswand auf Minuswand (und umgekehrt) umgeschaltet werden, indem man auf die weiße bzw. rote Fläche klickt.

 

Wenn der Vorsprung einen anderen Wand-Bauteil aufweist als die Grundform, kann z.B. von „AW01“ auf „AW02“ umgeschaltet werden. Dabei ist zu beachten, dass die Minuswand weiterhin AW01 bleibt, damit diese korrekt von der Grundform abgezogen wird.

 

6) Von EG bis ...

Ein Vorsprung kann bis in das Dachgeschoß übertragen werden. Ein Vorsprung der Dachschrägen aufweist, muss gesondert eingegeben werden. In diesem Fall wird der Vorsprung nur bis ins Obergeschoß übertragen und im Dachgeschoß einen Nebengiebel eingegeben.

 

7) Decke / Boden

Jenes Bauteil, das den Vorsprung nach oben / unten begrenzt.

Analog zur Grundform sind auch hier Teilungen möglich (z.B. ein Teil des Vorsprunges unterkellert, Rest erdanliegend).

 

Würde sich über dem Vorsprung ein konditionierter Raum befinden, dann wäre das Deckenbauteil die warme Zwischendecke (ZD01).

 

 

 

 

Neuer Rücksprung

Über den Button „Neu“ kann ein neuer Rücksprung angelegt werden.

 

1) Rücksprung

Es kann aus 9 verschiedenen vordefinierten Rücksprüngen gewählt werden.

 

2) Kippen

Jede Vorsprungform kann in 4 Himmelrichtungen gekippt werden.

 

3) Freieingabe

Bei komplizierten Körpern kann die Eingabe der Flächen und des Brutto-Rauminhaltes auch direkt erfolgen.

 

 

 

 

1) Breite [m] bzw. Länge [m]

 

2) Pluswand / Minuswand

Minuswände sind Wände, die durch den Rücksprung wegfallen.

Pluswände sind Wände, die an bereits erfasste Gebäudeteile angrenzen.

Es kann von Pluswand auf Minuswand (und umgekehrt) umgeschaltet werden, indem man auf die weiße bzw. rote Fläche klickt.

 

3) Decke Das Bauteil, dessen Fläche sich durch den Rücksprung verringert.

Ausnahme: wenn die warme Zwischendecke reduziert wird, und sich durch den Rücksprung im darüber liegenden Geschoß ein Fußboden zu Außenluft ergibt, kann als Bauteil z.B. „DD01 – Außendecke mit Wärmestrom nach unten“ gewählt werden. Dadurch verringert sich die Fläche der Zwischendecke und die Fläche des Fußbodens zu Außenluft erhöht sich.

 

4) Boden Das Bauteil, dessen Fläche sich durch den Rücksprung verringert.

Ausnahme: wenn die warme Zwischendecke reduziert wird, und sich durch den Rücksprung im darunter liegenden Geschoß eine Flachdach/Terrasse ergibt, kann als Bauteil z.B. „FD01 – Flachdach/Terrasse“ gewählt werden. Dadurch verringert sich die Fläche der Zwischendecke und die Fläche von Flachdach/Terrasse wird erhöht.

 

5) Von EG bis ...

Ein Rücksprung kann bis in das Dachgeschoß übertragen werden. Ein Rücksprung der Dachschrägen aufweist, muss gesondert eingegeben werden. In diesem Fall wird der Rücksprung nur bis ins Obergeschoß übertragen und im Dachgeschoß einen Rücksprung mit Dachschräge eingegeben (Rücksprung Nr. 76).

 

 

 

 

Dachkörper Grundriss/Aufriss bearbeiten

1) Es kann aus 12 verschiedenen Dachformen gewählt werden.

Für die Auswahl der Dachform ist nur der konditionierte Teil des Dachgeschosses maßgeblich (die erfassten Abmessungen beziehen sich auf den konditionierten Bereich).

 

2) Ansichtswechsel

Wechsel zwischen Vorder- und Seitenansicht möglich.

 

 

 

 

 

1) Breite [m]

 

2) Länge [m]

Außenmaße des konditionierten Bereichs.

 

3) Höhe des Kniestockes links[m]

 

4) Höhe des Kniestockes rechts [m]

Von Oberkante Fußboden bis Oberkante Dämmung (gemessen an der Gebäude Außenhülle).

 

5) Dachneigung (Grad)

 

6) lichte Raumhöhe [m]

Von Oberkante Fußboden bis Unterkante Decke.

 

7) Dach

z.B. DS01 – Dachschräge (In der Grafik violett dargestellt).

 

8) Decke

Das Bauteil, welches die obere waagrechte Begrenzung des Dachkörpers darstellt (z.B. AD01 – Decke zu unkonditioniertem Dachraum – in der Grafik grün dargestellt). Dieser Punkt entfällt z.B. bei einem Satteldach ohne Zangendecke.

 

9) Boden

Das Bauteil, welches den Boden des Dachkörpers darstellt (z.B. ZD01 – warme Zwischendecke – In der Grafik rot dargestellt).

 

 

 

Neuer Nebengiebel/ Neue Gaube

Über den Button „Neu“ kann ein neuer Nebengiebel oder eine neue Gaube angelegt werden. Nebengiebel erhöhen die Boden-, Wand- und Dachflächen. Gauben erhöhen die Wand- und Dachfläche.

 

Nebengiebel

 

Gaube

1) Es kann aus 4 verschiedenen vordefinierten Nebengiebeln/Gauben gewählt werden.

 

2) schematische Darstellung

 

3) Anliegekörper

Körper, an den die Gaube oder Nebengiebel angebaut ist.

 

4) Anliege-Dachbauteil

Durch die Gaube/Nebengiebel wird ein Teil des Hauptdaches flächenmäßig reduziert.

 

 

 

 

1) Breite [m]

Breite der Gaube (Außenmaße).

 

2) Höhe wie Geschoß / andere Höhe

Wenn „andere Höhe“ gewählt wird, gibt man bei (3) jene Höhe ein, um welche die Gaube das Hauptdach überragt. Oft ist dies die Differenz aus Geschoßhöhe und Kniestockhöhe.

 

3) Dachneigung der Gaube (°)

 

4) Pluswand / Minuswand

Minuswände sind Wände, welche an bereits erfasste Gebäudeteile angrenzen. Pluswände sind Wände, welche durch die Gaube neu hinzukommen.

 

Hinweis: Es kann von Pluswand auf Minuswand (und umgekehrt) umgeschaltet werden, indem man auf die weiße bzw. rote Fläche klickt. Wenn die Gaube einen anderen Wand-Bauteil aufweist als die Grundform, kann z.B. von „AW01“ auf „AW02“ umgeschaltet werden.

 

5) Dach

Auswahl der Dachschräge (z.B. DS01). In der Grafik ist das Dach schematisch violett gefärbt.

 

 

 

 

Teilung Boden

Eine Teilung ist z.B. dann erforderlich, wenn ein Teil des eingegebenen Körpers unterkellert und der restliche Teil erdanliegend ist.

 

Im Beispiel wurde die Kellerdecke als Boden-Hauptbauteil ausgewählt, da die Kellerdecke den größeren Teil darstellt.

 

 

Teilung aktivieren, um die Fläche des erdanliegenden Teiles zu erfassen.

 

1) Boden Hauptbauteil

Als Hauptbauteil wird jenes Bauteil angezeigt, welches in der Geometrie-Detailansicht ausgewählt wurde.

 

2) Bauteilliste

Jenes Bauteil auswählen, welches als Teilfläche eingefügt werden soll.

 

3) Teilungsfläche [m²]

Fläche des Bauteils eingeben.

 

4) Bezeichnung der Teilung

Die hier beschriebene Eingabe der Teilung ist sinngemäß auch für Decken- u. Dachteilungen anzuwenden.

 

 

 

Teilung Wand

Eine Teilung ist z.B. dann erforderlich, wenn ein Teil der Wand verputzt ausgeführt wird und der restliche Teil mit Holzschalung. Wenn unterschiedliche Wandstärken vorliegen sind ebenfalls Teilungen zu verwenden.

 

Im Beispiel wurde die AW01 als Wand-Hauptbauteil ausgewählt, da die AW01 den größeren Teil darstellt.

 

1) Wand Hauptbauteil

Als Hauptbauteil wird das Bauteil angezeigt, das in der Geometrie-Detailansicht ausgewählt wurde.

 

2) Bauteilliste

Auflistung verfügbarer Teilungsflächen (z.B. EW01).

 

3) Eingabe Länge bzw. Eingabe Fläche

Es kann zwischen Eingabe der Länge der Wand und Eingabe der Fläche (z.B. bei Dreiecksform hilfreich) gewählt werden.

 

4) Bezeichnung der Teilung

 

 

 

 

Geometrie (ohne Assistent)

Es muss in den Projektdaten die Option „andere Verfahren – Flächen und Volumina direkt eingeben“ ausgewählt werden (siehe Kapitel 3.3 – Projektdaten Seite 3). Im Menüpunkt Geometrie werden alle Wände, Böden und Decken angezeigt, die im Menüpunkt Bauteile angelegt sind.

 

1) Auswahl Bauteil

Das Bauteil z.B. auf AW01 auswählen, welches bearbeitet werden soll.

 

2) Neuerfassung

Anschließend auf den Button „Neu“ klicken, um eine neue Fläche zu erfassen.

 

 

Erfassung der Erdgeschoß-Nordfassade

Die Länge der Nordfassade des Erdgeschoßes eingeben.

 

Die Höhe des Erdgeschoßes setzt sich zusammen aus der lichten Höhe zuzüglich der Dicke der darüber liegenden Decke. Im Erdgeschoss ist darüber hinaus die Dicke der Kellerdecke bzw. des erdanliegenden Fußbodens in die Geschoßhöhe einzubeziehen.

 

Erfassung der Erdgeschoß-Ostfassade, -Südfassade u. -Westfassade

Anschließend werden die Fläche der Erdgeschoß-Ost-, -Süd- und –Westfassade erfasst.

 

Erfassung der Obergeschoß-Nordfassade

Nach den Erdgeschoß-Fassaden wird mit den Fassadenflächen der Obergeschoße fortgesetzt. Zu beachten ist, dass im Feld „Höhe“ die lichte Geschoßhöhe zuzüglich der darüber liegenden Decke eingegeben werden muss.

 

Hinweis: Es werde Brutto-Flächen erfasst. Der Abzug der Fensterflächen wird durch die Eingabe im Menüpunkt Typen durchgeführt.

 

 

 

Erfassung der Fläche der Kellerdecke

Hierfür auf „Kellerdecke“ und anschließend auf den Button „Neu“ klicken.

 

Die Länge und die Breite der Kellerdecke eingeben und bestätigen. Anschließend werden die Fläche der obersten Decke bzw. der Dachschräge eingegeben.

 

 

 

 

Erfassung der Brutto-Grundfläche und des Brutto-Rauminhalte

1) Brutto-Grundfläche auswählen und auf

2) „Neu“ klicken.

 

Es muss die Länge und Breite des Gebäudes im Erdgeschoß eingegeben und bestätigen.

 

Anschließend muss die Brutto-Grundfläche der anderen konditionierten Geschosse erfasst werden.

 

 

 

 

Erfassung des Brutto-Rauminhaltes

Der Bruttorauminhalt des Gebäudes wird erfasst (von Unterkante Kellerdecke bis Oberkante oberste Geschoßdecke).

 

Aus Gründen der Übersichtlichkeit kann es sinnvoll sein, den Brutto-Rauminhalt geschoßweise zu erfassen.

 

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