Lukas Zehentmayer
Veröffentlicht von Lukas Zehentmayer
  • Aktualisiert

Wasserdampfdiffusion und Kondensationsschutz inkl. Glaser-Verfahren

gemäß ÖNORM B8110-2:2020-01

 

Um die Dampfdiffusion zu berechnen, öffnen Sie das Menü Bauteile und wählen Sie links oben den Button **Dampfdiffusion**.

 

Kondensat im Bauteilinneren

Kondensat im Bauteilinneren: Nachweis der Vermeidung

- kein Nachweis: Wählen, wenn kein Nachweis benötigt wird.
- nachweisfreie Konstruktion: Wählen, wenn das Bauteil einer nachweisfreien Konstruktion gemäß ÖNORM 8110-2 Abschnitt 8 entspricht.
- vereinfachter Nachweis (Simulation: Wählen, wenn ein vereinfachter Nachweis gemäß ÖNORM 8110-2 Abschnitt 11 erbracht werden soll.

- externe Berechnung: Wählen, wenn ein Nachweis außerhalb von GEQ gemäß ÖNORM EN 15026 bzw. ONORM 8110-2 Abschnitt 10 erbracht wurde.

- freie Eingabe

 

 

Schimmelbildung an raumseitiger Oberfläche Nachweis:

- kein Nachweis: Wählen, wenn kein Nachweis benötigt wird.
- Bemessungstemperaturfaktor: Wählen, wenn ein Nachweis gemäß ÖNORM 8110-2 erforderlich ist.
- freie Eingabe

 

 

Glaser-Verfahren

Für das Glaser-Verfahren in den Einstellungen ÖNORM 8110-2:2003 wählen.
Die Ausgabe 2003-07-01 "Glaser-Verfahren" wurde zurückgezogen und durch die Ausgabe 2020-01-01 ersetzt. Es ist dennoch möglich die Simulation durchzuführen.

 

 

 

Randbedingungen bzw. Kondensatmenge pro Monat

 

1) Außentemperatur [°C]

Außentemperatur des jeweiligen Monats gemäß ÖNORM B 8110-2: 2003-07-01

 

2) Rel. Luftfeuchtigkeit z.B. im Monat Jänner (außen)

 

3) Innentemperatur [°C]

Standardmäßig 20 °C. Auf Wunsch können Sie eine höhere oder niedrigere Innentemperatur festlegen.

 

4) Rel. Luftfeuchtigkeit

z.B. im Monat Jänner (innen)

 

5) voriges Monat/nächstes Monat

Das Programm zeigt automatisch die Einstellungen für den kritischsten Monat.

Klicken Sie auf voriges Monat/nächstes Monat um die Einstellungen der anderen Monate anzuzeigen.

 

6) Regionen

Wählen Sie die Region aus, in der sich der Bauort befindet (es sind nur die Regionen des jeweiligen Bundeslandes auswählbar).

 

 

7) ändern Seehöhe

Die in der ÖNORM B 8110-2: 2003-07-01 enthaltenen Angaben zur Seehöhe können bei Bedarf geändert werden.

 

Hinweis: Eine Änderung der Seehöhe im Rahmen der Dampfdiffusionsberechnung hat keine Auswirkung auf die Berechnung der Energiekennzahl. Wenn Sie die Seehöhe für die Energiekennzahlberechnung verändern möchten, wählen Sie bitte den Menüpunkt Projektdaten.

 

8) ändern Wärmeübergangswiderstand

bei Bedarf können Sie den Wärmeübergangswiderstand innen (Rsi) bzw. außen (Rse) ändern.

 

9) Kondensatmenge / Monat

Grafische Anzeige der monatlichen Kondensatmenge in g/m². (Bei Kondensatbildung im Inneren der Bauteilkonstruktion).

 

10) Ausdruck bauphysikalisches Berechnungsblatt

 

11) Berechnung

Die tabellarische Darstellung des Dampfdruckverlaufes zeigt an welchen Stellen der Sättigungsdruck größer ist als der theoretische Druck. An diesen Stellen tritt Kondensat auf. Diese Stellen werden in der rechten Spalte mit „ja“ gekennzeichnet.

 

12) Temperaturverlauf

Die Grafik „Temperaturverlauf“ stellt die Temperatur an den jeweiligen Schichtgrenzen dar.

 

13) Dampfdiffusion

grafische Darstellung der Dampfdiffusion Anzeige der Kondensatmengen Kann die Kondensatmenge während der Austrocknungsperiode wieder austrocknen. Die einzelnen Bauteil-Schichten werden im Verhältnis ihres Diffusionswiderstandes angezeigt.

 

14) x-Achse in cm

Standardmäßig werden die Schicht-Dicken im Verhältnis Ihres Diffusionswiderstandes angezeigt. Die Option „x-Achse in cm“ bietet Ihnen die Möglichkeit, die Schichten in Ihrer tatsächlichen Dicke anzuzeigen.

 

15) Standardeinstellungen

zurückstellen auf die Standard-Randbedingungen.

 

War dieser Beitrag hilfreich?